R (wie RADIO)

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R (wie RADIO)

Beitrag  Admin am 2010-10-07, 15:48



»R.E.M. kann ich nur jedem Musikfan ans Herz legen. Ich könnte jetzt ausschweifend über das eine oder andere Album der Band erzählen, zum Beispiel, auf welch verschlungenen Wegen "Up" zu meinem R.E.M.-Lieblingsalbum wurde, aber das würde wirklich zu weit führen und Musik kann man sowieso nur mit dem Herzen fühlen und nicht aus Erzählungen erleben. Also beschränke ich mich auf die eine, wesentliche R.E.M.-Platte nämlich "In Time - The Best Of R.E.M.", einen Querschnitt durch das Bandschaffen der Jahre 1988 bis 2003. Was die Herren Milles, Berry und Buck um Sänger Stipe in dieser Zeit an Soundsets fabriziert haben, sucht nicht nur in der 'Alternative Rock'-Szene seinesgleichen; allerdings sollte man bei einer eigenen R.E.M.-Compilation mindestens die beiden besten Songs der Zeit vor 1988, und zwar "Radio Free Europe" und "The One I Love" mit dazu packen und natürlich Songs wie "Shiny Happy People" und (den von Stipe für seinen Freund Kurt Cobain geschriebenen Song) "Bang And Blame", die auf "In Time" aus Platzgründen nicht enthalten sind.

Ich darf verraten, dass ich R.E.M. 1991 in London traf und kann sagen, dass es im Grunde nichts gibt an Musik, was die Band nicht spielen könnte. Und so abwechlungsreich ist dann auch ihr Werk: Wer z. B. Peter Gabriels Einfluss nicht in jedem Ton von "Daysleeper" heraushört, Jim Morrison und die Doors in "The Apologist" (auf dem Album "Up") oder die verzweifelte Suche von uns alten Säcken nach dem Hype der Jugend von heute in "What's the Frequency, Kenneth?", dem ist sowieso nicht helfen. Allen anderen empfehle ich dringend eine R.E.M.-Therapie, denn die Musik der Band ist mit das Beste, was der Staat Georgia seit Pink Anderson and Floyd Council hervorgebracht hat...und ihr wisst ja: "Georgia - Georgia - A song of you comes as sweet and clear as moonlight through the pines ... and keeps Georgia on my mind".

R.I.P Andy Kaufman, der vor zwanzig Jahren starb, R.E.M.s "Man On The Moon" war und für den sie anlässlich der Verfilmung seines Lebens "The Great Beyond" schrieben - beide Songs sind übrigens die Opener auf "In Time" und erklären den Mond auf dem Albumcover.«

(ChD schrieb dies 2004 in seiner Fan-Rubrik "CHARLYS MAGNETE")

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